Infografiken
Heute habe ich zwei spannende Infografiken gefunden:
Eine Infografik, die zeigt, wie stark die Nutzung von Twitter gestiegen ist.
Aktuelle Zahlen über Facebook, ebenfalls als Infografik.
Nach Studium (Online-Journalismus an der Hochschule Darmstadt) und Diplomarbeit hat es mich nach München verschlagen, wo ich als Online-Redakteurin gearbeitet habe. Mittlerweile bin ich wieder zurück im Rhein-Main-Gebiet und als selbstständige Online-Redakteurin und Social Media Managerin tätig (mein Xing-Profil). Ich interessiere mich beruflich wie privat für Social Web, Web 2.0, Social Networks, Blogs und alles, was damit zusammenhängt. Dies hier ist mein Notizzettel für aktuelle und alte Fundstücke zum Thema.
Heute habe ich zwei spannende Infografiken gefunden:
Eine Infografik, die zeigt, wie stark die Nutzung von Twitter gestiegen ist.
Aktuelle Zahlen über Facebook, ebenfalls als Infografik.
Olaf Kolbrück erklärt Social Media zum Flirt. Er schreibt, diese Gespräche "[...] machen einen rein ökonomischen Vorgang lediglich ein wenig – darf man es sagen, auch wenn es etwas platt klingt – menschlicher".
Tapio Liller geht auf die "Social-Media-Aktivitäten" zur Kampagne von ERGO ein. Er konstatiert: "[...] Die Produktseiten sehen aus, wie bei anderen Versicherungen auch. [...] nichts erklärt mir, für wen zum Beispiel eine Riester-Versicherung besser ist und für wen eine Rürup-Rente. DAS sind aber die Fragen, die ich gern beantwortet hätte [...]". Besonders spannend ist auch die Diskussion in den Kommentaren und siehe da: es meldet sich tatsächlich eine Mitarbeiterin der ERGO-Pressestelle zu Wort.
Im Blog der webguerillas kann man sich ein gelungenes Video anschauen, bei dem sich alles um LG dreht und Thomas Knüwer schreibt über die Bedeutung schwacher Bindungen für Unternehmen.
Martin Weigert beschreibt für netzwertig die Folge der Facebook-Dominanz am Beispiel des Early Adopters Schweden:
Schweden war eines der ersten Länder, in denen Social Networking ein Massenphänomen wurde. Doch im Sommer werden die zwei einstigen nationalen Marktführer Geschichte sein – von Facebook an die Wand gedrängt. Für deutsche Anbieter verheißt das nichts Gutes.
"Jeder dritte Nutzer macht Werbung für Marken" (in Social Media), zitiert die Karrierebibel eine Umfrage.
"Soccer for life" zeigt Multimediareportagen aus Südafrika. Dabei geht es immer auch um Fußball aus der Perspektive der Einheimischen: Als Hobby und/oder als Hoffnung.
Social Media in Unternehmen:
Nur ein Drittel der deutschen Unternehmen verfügt über eine Social Media Strategie, jedes zweite arbeitet daran, und nur ein gutes Viertel stellt auch tatsächlich ein Budget für Web2.0-Kommunikation bereit.
Mehr dazu im Blog auf newsaktuell.de
Die Verlage wollen Geld von Facebook - kress.de analysiert und kommt zu dem Schluss
[...] dass Facebook auch ohne Medieninhalte genug Anreize für regelmäßige Besuche seiner Nutzer bietet.
Im Twingly-Blog geht es darum, wie das "realtime web" die Welt verändert. Ein Beispiel:
The realtime web makes it possible for people to organize without formal leader.
Aber: Es gibt natürlich auch Risiken. Mehr dazu im Twingly-Blog (englisch)
Seit einiger Zeit ist Flattr in aller Munde. Der Dienst ermöglicht es, teilnehmenden Blogs und anderen Websites kleine Geldbeträge zu spenden (Microdonations). Man legt ein monatliches Budget fest, das man verteilt, indem man z.B. unter einem Blogeintrag auf einen Flattr-Button klickt. Am Monatsende wird das monatliche Budget unter allen geklickten Buttons verteilt.
Wahrscheinlich wird das keine riesige Einnahmequelle, da die User relativ geringe Budgets wählen (in einer Umfrage von Robert Basic ging die Tendenz zu 2 Euro), aber es geht auch in erster Linie um etwas anderes, denke ich: Es geht darum, seine Anerkennung und Dankbarkeit für etwas zu zeigen, das man gut findet. Und zwar nicht mit einem Link oder einem Facebook-Like, sondern mit ein paar Cent oder Euro.
Ich bin seit heute auch dabei - als aktiver Flattr-Button-Klicker.
Und schon wieder sind Blogs an etwas beteiligt, was es in den Medien ganz nach oben geschafft hat: Der Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler. Auch wenn man in den "traditionellen" Online-Medien bisher nichts darüber liest. Carta dokumentiert "die Karriere einer Thematisierung".
Ein Blogger deckt auf, dass das Buch einer jungen Autorin große Ähnlichkeiten zu dem (weniger bekannten) Buch eines Bloggers hat und wirbelt die Feuilletons auf. Da soll nochmal jemand sagen, dass Blogs Blödsinn seien!
Beim Werbeblogger schreibt man dagegen über den RoI von Social Media und warum es gut ist, dass es noch keinen definierten RoI gibt. Die beste Stelle im Text:
Keinen traditionellen, anerkannten oder relevanten RoI über die Breite der Branche zu haben, bedeutet nicht, keinen Nutzen zu haben. Neben dem direkten Kontakt mit dem Einzelnen, hat Social Networking den unendlichen Vorteil, in Echtzeit verstehen zu können, was die Menschen gerade über die Marke, den Spot, das Produkt, die Pläne des Unternehmens denken. Man muß nur zuhören können [...]
Hier gibt es Links zu 17 kostenlosen PDFs rund um das Thema "Social Media". Es sind richtig interessante Downloads dabei, deshalb unbedingt vorbeischauen!
Und hier erklärt Sascha Lobo, warum er seine 5000 Facebook-Friends zu Fans machen muss und was er davon hält. Spannend, denn mir war vorher nicht bewusst, dass es ein 5000-Freunde-Limit gibt. Und richtig logisch ist das auch nicht, oder?
Beim Handelsblatt ist ein spannendes Interview mit Nicole Simon zum Thema Twitter erschienen. Thema: "Warum Unternehmen twittern müssen". Hier zwei Zitate, sozusagen als "Appetizer":
[...] wenn meine Kunden zum Beispiel den ganzen Tag bei Twitter oder in einem Forum über mich reden und ich nicht Teil dieser Unterhaltung bin, dann habe ich ein Problem.
Langfristig ist die Investition in Social Media eine Investition in Kundenkommunikation und Kundenbindung. Und dazu gehört auch Twitter. Wenn alle meine Mitbewerber auf diesem Kanal aktiv sind und ich nicht, dann werde ich unsichtbar.